1. Adventsonntag ist Bratwurstsonntag!

Für eine herzhafte Bratwurst mit Sauerkraut und Braterdäpfeln lässt man gerne mal den Sonntagsbraten sausen. Foto: shutterstock

Ursprünglich aus Oberösterreich stammend, erfreut sich der Brauch, den 1. Adventsonntag mit einem Bratwurst-Essen zu begehen, auch in der Steiermark immer größerer Beliebtheit. Sicherlich nicht ohne Grund – denn gerade im Winter ist die Bratwurst durchaus mal eine feine, schnelle Alternative zum Sonntagsbraten.

 

Das kalte, nebelige Wetter und der (oftmals zu) süße Punsch am Advent-Standl machen Lust auf etwas Deftiges und Wärmendes. Die Tradition, den 1. Adventsonntag mit einem Bratwurstessen zu begehen, kommt da gerade recht. Wer mit den Weihnachtsvorbereitungen ohnehin schon genug um die Ohren hat, ist auch einmal froh über ein weniger aufwändiges Sonntags-Essen, das bei der Familie aber genauso gut ankommt.

 

Die Wurst und ihre Begleiter

Grundsätzlich ist die Zubereitung einer Bratwurst keine große Hexerei. Aufplatzen sollte sie jedoch nicht. Das lässt sich verhindern, indem man sie vor dem Braten auf beiden Seiten einschneitet oder – wie der Profikoch – erst im heißen Wasser ziehen lässt, bevor man sie trockentupft und in der Pfanne bräunt.

Als Beilagen empfehlen sich ganz klassisch Sauerkraut und Braterdäpfel, aber auch Erdäpfelsalat oder -püree eignen sich als Begleiter.

Welchen Senf man zu seiner Bratwurst bevorzugt, ist Geschmackssache. Eine typisch österreichische Variante ist der „Zwiebelsenf“ – dazu verrührt man frisch geschnittene, milde Zwiebel mit scharfem Senf und etwas Öl.

 

In der Hauptrolle: Die Bratwurst

Die Hauptrolle spielt aber immer noch die Bratwurst und da gibt es unzählige Varianten – jeder Fleischer hat schließlich sein spezielles Rezept. Das Ergebnis hängt ganz davon ab, ob das Brät etwas gröber oder feiner, stark gewürzt oder mild im Geschmack ist und welche Gewürze von Knoblauch über Muskat, Piment, Fenchel- oder Koriandersaat verwendet werden. In jedem Fall verwendet Ihr Fleischer nur frisches Qualitätsfleisch – weil´s eben nicht „wurscht“ ist, was drinnen ist, in der Bratwurst.

 

Für Individualisten: Bratwurst selbstgemacht

Wer seinen ganz eigenen Geschmack hat, kann sich auch einmal selbst über die Wurstherstellung trauen. Auch dabei sollte selbstverständlich auf beste Qualität und die Frische der Zutaten geachtet werden. Ihr Fleischer hat alles, was Sie für IHRE perfekte Bratwurst benötigen – von der Hülle bis zur Fülle! Und manch einer bietet sogar Kurse zur Wurstherstellung an. Wer gleich beginnen und seine Kenntnisse vielleicht erst später in einem Kurs perfektionieren möchte, findet hier eine Anleitung zur Wurstherstellung.

Wir wünschen gutes Gelingen und einen entspannten Bratwurstsonntag!