4 Tipps für das Fleischfondue zu Silvester

Gebratene Stücke vom Fleischfondue auf Gabeln aufgespießt über Fonduetopf. Rundum gefüllte Teller mit verschiedenen Sorten vom rohem Fleisch, Speiseteller mit fertigen FFleischstücken, Saucen, Mixed Pickles.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und damit die Frage: Was kochst du zu Silvester? Die kulinarische Verpflegung an diesem Datum sollte rechtzeitig geklärt werden. Schließlich haben die Geschäfte bestenfalls bis Mittag geöffnet und es gilt einen langen Abend durchzustehen, was schon mal hungrig machen kann. Ein Fleischfondue macht nicht nur satt, es ist auch der ideale Begleiter eines geselligen Abends. Aber wie gelingt es am besten?

 

„Beim Essen kommen die Leut‘ z’amm´“ heißt es. Und auf kaum ein anderes Gericht trifft diese Weisheit so gut zu, wie auf ein Fondue. Gemeinsam rund um einen Tisch zu sitzen, aus einem Topf zu essen und zu plaudern – was gibt es Schöneres!? Vor allem wenn Zeit keine Rolle spielt, wie zu Silvester – praktisch der ideale Abend für ein Fleischfondue. Damit dieses bestens gelingt und alle Gäste satt und zufrieden ins Neue Jahr schreiten können, hier 4 Tipps, die man bei der Vor- und Zubereitung eines Fleischfondues beachten sollte:

 

1. Das richtige Fonduegeschirr

Fondue-Töpfe und Sets gibt es in unzähligen Varianten. Wer jedoch nur einmal im Jahr ein Fondue zubereiten möchte, leiht sich das Geschirr am besten im Freundeskreis aus. Zu Silvester sollte man allerdings rechtzeitig anfragen, könnte sein, dass der eine oder andere selbst auf die Idee kommt ein Fondue zu kredenzen. Wer aber doch ein eigenes Set kaufen muss oder möchte, hat die Qual der Wahl.

  • Ob man zu einem Topf aus Edelstahl, Gusseisen oder Keramik greift, hängt davon ab, welche Art von Fondue man bevorzugt. Will man neben Fleisch vielleicht auch mal ein Käsefondue zubereiten, wählt man am besten einen Gusseisentopf, damit ist man in beiden Fällen gut bedient und braucht nicht Stauraum für 2 Sets zu vergeuden.
  • Welchen Brenner man wählt – elektrisch oder ganz klassisch mit Spiritus – ist in erster Linie Geschmacksache. Die elektrische Variante ist sicherlich komfortabler und man hat kein offenes Feuer auf dem Tisch. Das ist es aber oft gerade das, was Verfechtern des klassischen Spiritusbrenners abgeht – und kabellos hat natürlich auch seine Vorzüge.
  • Fonduegabeln sind in Set meist enthalten. Bemisst der Hersteller zu knapp – 2 Stück pro Person sind jedenfalls notwendig, um nicht während des Essens zu verhungern – sollte man um die entsprechende Anzahl ergänzen.

 

2. Öl für das Fleischfondue? Oder doch besser Suppe?

Ist man seitens der „Hardware“ nun entsprechend ausgerüstet, stellt sich die Frage „Öl oder Suppe?“.  Argumente gibt es für und gegen jede dieser beiden Varianten.

Wer Suppe bevorzugt, der sollte darauf achten, dass diese gut gewürzt ist, um dem Fleisch auch entsprechend Geschmack zu geben. Beim Öl ist es in erster Linie wichtig, dass dieses auf hohe Temperaturen erhitzt werden darf. Sonnenblumen- und Rapsöl sind perfekte, geschmacksneutrale Möglichkeiten. Auch Erdnussöl kann man stark erhitzen, es gibt aber natürlich seinen typischen nussigen Geschmack ans Bratgut weiter.

 

3. Welches Fleisch für das Fondue verwenden?

Welches Fleisch man für sein Fondue bereithält, hängt von Geschmack, Budget und Anlass ab. Feines Rindsfilet ist sicherlich die edelste Variante. Rosa gebraten schmeckt es nicht nur hervorragend, es ist auch perfekt für ungeduldige Gäste, da es rasch genussfertig ist. Aber natürlich eignen sich auch andere Fleischsorten, wie Schwein, Huhn oder Pute. Und auch verschiedene Würstel, in mundgerechte Stücke geschnitten, bringen Vielfalt, genauso wie Lamm oder Hühnerleber.

Die Fleischstücke sollten generell nicht zu groß (dauert zu lange beim Garen) und nicht zu klein (Gefahr des Austrocknens) geschnitten und appetitlich und sortenrein auf Platten angerichtet werden.

 

4. Die richtigen Saucen zum Fondue

Natürlich ist das Fleisch bei einem Fleischfondue die ausschlaggebende Zutat. Aber auch wenn der eine oder andere meint, Saucen verfälschen nur den Geschmack, gehören diese untrennbar zum Fleischfondue – und wenn man sie nur zum Brot isst.

Ehrfahrungsgemäß haben die meisten Fondue-Fans ihre ganz eigenen Saucen, die einfach nicht fehlen dürfen. Für „Fondue-Neulinge“ und jene, die gerne mal etwas anderes ausprobieren wollen, gibt es unzählige Rezepte für Fonduesaucen in der weiten Welt des Internets. Unsere Empfehlung: Eine kleine Sammlung von etwas ausgefalleneren Saucen und Dips – von Avocado-Chili-Creme bis Wasabi-Koriander-Mayonnaise.