Das perfekte Dinner – 5 Punkte, die man beachten sollte, wenn Gäste kommen

Das perfekte Dinner zu Hause, Photo by +Simple on Unsplash
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Egal ob romantisches Dinner zu zweit oder ein gemütliches Abendessen im Freundeskreis. Wer Gäste einlädt, will diesen Abend auch gemeinsam mit ihnen genießen und nicht als Köchin, Servierpersonal und Mundschenk in Generalunion zwischen Küche und Esstisch hin- und hersausen.

Wie das gelingt und der Abend zu einem genussvollen Erlebnis und einer schönen Erinnerung, nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Gastgeber wird? Schritt für Schritt…

Schritt 1: Auf Bewährtes setzten!

Bitte keine Experimente, wenn Gäste kommen. Die geplanten Gerichte sollten schon das eine oder andere Mal zubereitet worden sein und keine Herausforderung mehr darstellen.

Schritt 2: Zeitmanagement beachten

Speisen einplanen, die sich gut vorbereiten lassen oder auch mal eine Weile ohne die Zuwendung der Köchin/ des Kochs auskommen. Bei Vorspeisen und Desserts gibt es eine große Auswahl an Rezepten, deren Hauptarbeit bereits vor dem Eintreffen der Gäste erledigt werden kann – das sind z.B. Suppen aller Art, Pasteten, Salate oder ein herrliches Vitello Tonnato. Mit einem speziellen Topping oder einem raffinierten Dressing werden selbst einfache Gerichte rasch zu einem Hingucker.
Auch bei den Desserts kann man viel Stress sparen, wenn man auf einen tollen Kuchen, ein Mousse oder Klassiker wie Tiramisu oder Panna Cotta setzt.

In punkto Hauptspeisen empfehlen die Steirischen Fleischer auf ein Ofengericht zu setzten. Egal ob klassischer „Sonntagsbraten“, wie z.B. ein „Mostbratl“ oder ein niedrigtemperaturgegartes Beiried – es vergeht auf jeden Fall eine Menge Zeit, bis diese Gerichte servierfertig sind. Zeit, die für letzte Vorbereitungen genutzt werden können und in der man sich seinen Gästen widmen kann. Auch Schmorgerichte, wie das Geschmorte Schulterscherzl sind eine gastgeberfreundliche Alternative.

Schritt 3: Menüplan und Einkaufsliste

Wenn das Menü steht, sollten alle Gerichte von der Vorspeise bis zum abschließenden Käsebrett sorgfältig aufgelistet werden. Nun gilt es noch die jeweils dazu passenden Getränke vom Aperitif bis zum Digestiv auf das Menü abzustimmen. Und auch auf die Tischdekoration sollte nicht vergessen werden. Egal ob man sich für ein Tischtuch oder Sets, Stoff- oder Papierservietten, Kerzen, frische Blumen oder Tischkärtchen entscheidet – wichtig ist nur, dass die Einkaufsliste entsprechend ergänzt wird und alles rechtzeitig bereit liegt.

Schritt 4: Zeitplan erstellen

Bevor es nun tatsächlich ans Kochen geht, lohnt es sich, einen kurzen Zeitplan zu erstellen. Was kann evtl. schon am Vortag vorbereitet werden? Welche Kochdauer ist für welches Gericht einzuplanen? Wann kann der Tisch gedeckt werden? Und wo lässt sich ein kleines Zeitfenster einplanen, um sich für seine Gäste frisch zu machen?

Schritt 5: Los geht´s!

So gut vorbereitet wird schon das Kochen und Dekorieren zu einem entspannten und kreativen Erlebnis und sobald die Gäste eintreffen gibt es nur noch ein Motto: Anstoßen auf einen gemütlichen Abend, plaudern und genießen!