Der Lammbraten – ein Osterfestschmaus!

Ob auf dem Grill oder im Ofen - ein Lammbraten gehört zu Ostern einfach dazu. Foto: pixabay

Ostern steht vor der Tür – ein Anlass zu dem sich gern auch wieder einmal die ganze Familie um den Tisch versammelt. So ein Fest verlangt natürlich auch nach einem Festschmaus. Neben der klassischen Osterjause mit Osterschinken, Osterkrainer und Geselchtem, macht sich zur Abwechslung auch ein Lammbraten perfekt in der Hauptrolle!

 

Der Lammbraten zu Ostern hat in Österreich – ähnlich wie der Weihkorb gefüllt mit Köstlichkeiten für die Osterjause – eine lange Tradition. Das hat nicht nur religiöse Hintergründe. Lammfleisch ist im Vergleich zu anderen Fleischsorten sehr bekömmlich und daher nach der langen Fastenzeit ein idealer Einstieg in die Fleischküche.

 

Zartrosa und saftig – ein Augen- und Gaumenschmaus

Neben der klassischen Zubereitung im Ofen, kann der Lammbraten auch auf dem Grill zubereitet werden. Um das Gelingen des Ostermenüs nicht vom Wetter abhängig zu machen, nachfolgend zwei Rezepte, mit denen Sie in jedem Falle einen herrlich saftigen, zartrosa Lammbraten auf den Tisch zaubern. Basis ist in beiden Fällen eine schön parierte Lammkeule, wobei nicht die gesamte Fettschicht entfernt werden sollte. Denn auch beim Lamm ist Fett der Geschmacksträger und einiges brät sich auch im Zuge des Grillens bzw. Garens aus.

 

Der perfekte Lammbraten aus dem Ofen

Für alle, die die klassische Zubereitungsart bevorzugen, haben wir hier zuerst die Schlechtwettervariante für den Ofen. Abgesehen von der Lammkeule braucht man:

 

  • Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • groben Senf
  • Knoblauch
  • Thymian, am besten frisch geerntet
  • Butter

 

Rund 2 Stunden vor der Zubereitung, die Lammkeule aus dem Kühlschrank nehmen.

Zuerst den Backofen auf 160 °C Umluft oder 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Lammkeule in einer Pfanne mit Butterschmalz auf höchster Stufe 6-8 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Danach in eine feuerfeste Ofenform legen, salzen, pfeffern und gleichmäßig mit grobem Senf bestreichen. Einige Knoblauchzehen mit dem Messer flach drücken und ebenfalls in die Ofenform legen. Dann den Bratenthermometer ins Fleisch stecken – möglichst nah, aber nicht direkt am Knochen. Zum Schluss noch den frischen Thymian und ein paar Butterflocken oben drauf und ab in den Ofen damit.

Bratenthermometer auf 60 °C stellen – aber Achtung: Das Fleisch wird bereits bei 54 °C aus dem Ofen genommen. Zwischendurch immer wieder mit der geschmolzenen Butter aufgießen. Wenn die 54 °C erreicht sind, die Lammkeule aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie gut abdecken und einige Minuten rasten lassen, bis die 60° Kerntemperatur erreicht sind. So verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig im ganzen Braten.

In nicht zu dicke Scheiben schneiden und rasch servieren. Dazu passen ganz klassisch Bratkartoffel und Speckbohnen oder auch mal eine cremige Polenta und eine leichte Gemüsepfanne aus jungen Karotten und grünem Spargel.

 

Die Schönwettervariante – auf dem Grill

Wer auf gutes Wetter hofft – und spätesten zu Ostern in die Grillsaison starten will, dem sei dieses Rezept ans Herz gelegt. Die Lammkeule wird hier gleich mit ihren Beilagen gemeinsam in den Grill gesteckt, das lässt sich perfekt vorbereiten und während der Garzeit kann man sich ganz seinen Gästen widmen.

Egal für welche Zubereitungsart Sie sich entscheiden, das zarteste Lammfleisch – von Keule bis Krone bekommen Sie bei Ihrem Steirischen Fleischereibetrieb. Und nicht aufs Osterfleisch vergessen!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schon heute schöne Osterfeiertage und gutes Gelingen!