Die perfekte Jause für einen Tag im Schnee

Jause im Schnee
Eine herzhafte Jause im Schnee. Foto: Pixabay

Die Landschaft versinkt in sanftem Weiß, die Ferien stehen vor der Tür – ein Paradies für Schifahrer, Rodler, Schneeschuhwanderer und alle anderen Naturliebhaber. Sind die ersten Hänge bezwungen, meldet sich meist bereits ein leichtes Hungergefühl – Sport und Bewegung an der frischen Luft zehren an den Reserven. Da ist es wichtig rechtzeitig mit der richtigen Jause vorzusorgen.

Aber wie sieht sie nun aus die ideale Jause für einen aktiven Wintertag? Nachfolgend 5 Tipps, wie man gut gestärkt durch den Tag kommt:

1. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …

Zumal Kohlenhydrate als wichtigste Energiequelle beim Sport gelten, sollte die Jause natürlich einen hohen Anteil an „guten“ Kohlenhydraten haben. Gute Kohlenhydrate sind jene, die unserem Körper über einen längeren Zeitraum viel Energie liefern, ohne ihn zu belasten. Idealerweise findet man sie in Vollkornbrot und Nüssen. Doch wer lebt schon gern von Brot allein? Gerade in der kalten Jahreszeit darf es in Punkto „Beilage“ schon etwas deftiger zugehen. Sehr beliebt sind hierbei alle Arten von Hartwürsteln, ein Speckbrot ist auch noch bei keiner Jause am Berg übrig geblieben. Als Ergänzung ein paar Käsestücke und reichlich Gemüsesticks und für die Nachkatzen evtl. noch ein Müsliriegel – und die Jause ist schon fast perfekt.

2. Selbstgemacht schmeckt´s am Besten

Wer die Abwechslung liebt und nicht davor zurückschreckt im Vorfeld ein wenig Arbeit in die Jause zu stecken, findet schmackhafte Rezepte auf der „Herzhaft Essen“-Website wie z. B. die Rillette vom Schwein oder das Frühstücksfleisch im Glas. Die Zubereitung ist keine Hexerei und die Aufstriche halten einige Tage.

3. Das Auge isst auch am Berg mit

Im Vergleich zu einer Jause zu Hause am Esstisch, die mit ein bisschen Fantasie und Liebe zu einem wahren Augenschmaus werden kann, unterliegt die Jause für Unterwegs natürlich ganz anderen Ansprüchen. Sie sollte auch noch nach einigen Stunden und vielleicht nicht allzu sanftem Herumgetragenwerden appetitlich und frisch aussehen. Daher: Kleine Portionen verpacken, sodass jeder nach Hunger und Gusto zugreifen kann. Am besten Leberaufstriche, Trockenwürste und Salami verwenden. Gurkerln, Gemüsesticks etc. extra verpacken, sonst dienen sie maximal als „Weichmacher“ für die Brote. Besser zu Äpfeln, Weintrauben und Cocktailparadeisern greifen als z.B. zu Bananen, die nach zwei Stunden im Rucksack keiner mehr essen mag.
Ein gutes Taschenmesser und ein paar Lagen Küchenrolle dienen als ideale Ergänzung.

4. Aufs Trinken nicht vergessen!

Bei all den feinen Genüssen darf aufs Trinken nicht vergessen werden. Gerade in der kalten Jahreszeit sollten zumindest die Getränke warm sein. Thermosflaschen mit heißem Tee, nach Geschmack, dürfen daher bei keiner Jause fehlen!

5. A saubere Jausn – a saubere Natur

Nach so einer sauberen Stärkung geht es weiter auf den nächsten Gipfel oder zurück ins Tal – auf jeden Fall sollte man keinesfalls darauf vergessen, die Reste seiner Jause wieder einzupacken, um sie bei Gelegenheit umweltgerecht zu entsorgen. Denn wer nimmt schon gerne seine Jause auf einem Bankerl, Baumstumpf oder Felshügel – umgeben von Jausenpapier und Bananenschalen der Vorgänger – zu sich?