Do you speak steak? Teil 1: Die gängigsten Steak-Cuts im Überblick

Was gibt's besseres als ein saftiges Steak? Foto: Unsplash_Edson Saldana

T-Bone, Filet, Ribeye oder Tenderloin. Steak-Liebhaber haben beim Einkauf bei ihrem steirischen Fleischer die Qual der Wahl, denn das Rind bietet zahlreiche Teilstücke für die verschiedensten Steakarten. Um für die bevorstehende Grillsaison bestens gerüstet zu sein, hier der erste Teil unseres kleinen Steak-Abcs mit einer Übersicht zu den gängigsten Rindersteak-Cuts.

 

Um ein perfektes Steak-Dinner zu planen, spielen die verschiedenen Varianten des hochwertigen Fleisches eine große Rolle. Denn jedes Teilstück ist anders und eignet sich auch für unterschiedliche Zubereitungsformen. Die beste Beratung zum Thema Rindersteak erhalten Sie bei Ihrem steirischen Fleischer des Vertrauens. Als kleine Orientierungshilfe vorab hier ein Überblick über die beliebtesten Steakschnitte.

 

Die gängigsten Steak-Cuts

Kein Teilstück vom Rind gleicht dem anderen­ – je nach Schnittform variieren die Anteile von Fett, Sehnen oder Muskelgewebe. Das ergibt nicht nur einen geschmacklichen Unterschied, sondern auch optisch in der Marmorierung des Fleisches. Die gängigsten Rindersteaks werden aus dem Rücken dem „Englischen“ gewonnen – zwischen der Schulter und der Keule. Besonders beliebt sind das T-Bone, das Ribeye und das Tenderloin. Ebenfalls ein sehr gefragter Teil des Rindes ist die Hüfte, denn hier findet man das Rumpsteak, die Fledermaus oder auch den Tafelspitz.

 

  • T-Bone & Porterhouse

Das T-Bone-Steak wird aus dem Rinderrücken, dem „Englischen“ geschnitten. Charakteristisch für das Porterhouse ist das große Filet.

 

  • Ribeye

Das Rib-Eye-Steak stammt ebenfalls aus dem Rinderrücken und ist bei uns besser unter dem Namen: Rostbraten (dt.) „Hochrippe“ bekannt. Charakteristisch für das Rib Eye ist das Fettauge, das aber nicht, wie viele glauben, namensgebend ist. Dieses macht dieses Rindersteak besonders saftig und geschmackvoll.

 

  • Tenderloin

Tenderloin hier im Lande besser bekannt als Filet oder Lungenbraten. Durch seine Lage unterhalb der Beiried wird es vom Rind wenig beansprucht und ist daher auch das zarteste und magerste Stück des Tieres. Diesen geringen Fettgehalt erkennt man auch optisch in der schwachen Marmorierung des Rindersteaks.

 

  • Rumpsteak

Wir Österreicher kennen das Rumpsteak auch unter der Bezeichnung Beiried. Typisch für das Rumpsteak ist seine schöne Marmorierung und der feste Fettrand. Das macht das Steak besonders herzhaft im Geschmack.

 

  • Flanksteak

Das Flanksteak, auch bekannt als Bavette, wird aus der Dünnung – dem Bauchlappen geschnitten und ist ungefähr 750 bis 1000 Gramm schwer.

 

  • Tafelspitz

Der Tafelspitz ist des Österreichers liebstes Suppenfleisch. In Südamerika wird der Tafelspitz als Picanha bezeichnet. Schön marmoriert und mit 2 – 3 cm Fettabdeckung am Spieß oder direkt gegrillt.

 

Ob T-Bone, Rumpsteak oder Tafelspitz. Es zählen die persönlichen Vorlieben. Eines ist jedoch garantiert: Bei den steirischen Fleischern bekommen Sie Ihr Rindersteak in bester Qualität bereit für den Grill oder auch für die Pfanne. Wir wünschen gutes Gelingen!