Fleischermeister Siegfried Hasewend

hasewend_presse_1

Fleischermeister Siegfried Hasewend

Nicht nur eine gewöhnliche Fleischerei, nein, einen Genussladen führt Fleischermeister Siegfried Hasewend in Eibiswald. Er ist ein großer Verfechter der Slow-Food-Philosophie. Nur das was lange währt, und in Bezug auf seine Fleischsorten, reift, wird am Ende auch wirklich gut. Gemeinsam mit seiner Frau Josefine führt er allerdings neben der Fleischhauerei ein hervorragendes Gasthaus, in dem auch die Fleischerei-Spezialitäten von Mittwoch bis Sonntag serviert werden. Dass die Qualität am Ende hundertprozentig stimmt, hauptsächlich Regionales und Saisonales im Gasthaus serviert wird, beweist auch die Mitgliedschaft im Kulinarium Steiermark. Davon überzeugt sich übrigens Haubenkoch Willi Haider regelmäßig persönlich.

Dem Gasthaus angeschlossen ist ein 1913 erbautes Kino, das 1970 erneuert und bis heute mit seinem außergewöhnlichen Film- und Konzertprogramm hoch im Kurs der Einheimischen und Gäste. Die absolute Leidenschaft von Fleischermeister Siegfried Hasewend gehört dem Genuss und der Veredelung von Fleischprodukten. Die werden nach alten Rezepturen aus regionalem Fleisch und Bio-Styria-Beef selbst erzeugt. Mit Meersalz und Naturkräutern entstehen in Handarbeit Speck und Würste, die auf der Zunge zergehen und sich nicht nur ideal als Begleiter von hervorragenden Weinen eignen.

 

Spezialiäten

  • Sechs Monate reifen die meisten Specksorten im Klimaraum bei gleichbleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Zu den Highlights zählt der köstliche Turopolje-Speck vom gleichnamigen Schwein, das auch als Mangalitza-Schwein bekannt ist. Die Wollschweine leben ganzjährig in Freilandhaltung und sind für ihre einzigartige Speckqualität berühmt. Luftgetrocknet mit Meersalz, Thymian und Pfeffer gewürzt, gehört der weiße Speck zu den Delikatessen der Fleischerei Hasewend.
  • Der Sulmtaler Zelodec ist eine regionale Spezialität, die gemeinsam mit dem Weinbauern Koschak nach einem streng geheimen Familienrezept produziert wird. Der handgeschnittene Speck stammt ursprünglich aus Slowenien und wird mit Wein und natürlichen Gewürzen verfeinert. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
  • Eine weitere Köstlichkeit von der Fleischerei sind die Sulmtaler Krainer. Die Rezeptur kommt aus Krain, der ehemaligen Untersteiermark. Die Krainer finden vor allem zu Ostern neben Ostergeselchten und saftigem Beinschinken ihren Platz im Weihekorb.

 

Fotos: Hasewend’s Kirchenwirt

Hasewend's Kirchenwirt

Tel.: +43 34 66 42216 | Mail: gasthof@hasewend.at