Heute bleibt die Küche kalt – mit Wurstsalat & Co.!

Pikanter Wurstsalat - eine der vielen Rezeptmöglichkeiten mit Extrawurst. Foto: pixabay

In der heißen Jahreszeit hat man oft keine Lust auf ein warmes Essen. Auch die Freude, stundenlang in der Küche zu stehen, hält sich meist in Grenzen. An Rezepten für kalte Gerichte mangelt es nicht. Heute stellen wir 3 Klassiker der österreichischen Küche vor, die nicht nur im Sommer als Alternative zum warmen Mittag- oder Abendessen serviert werden können.

 

Bei vielen Ausflügen sind sie oft fixer Bestandteil – die Klassiker der kalten Küche. Zu Hause wird aber oft darauf vergessen, dass das Rindfleisch aus der Suppe durchaus einmal ohne Spinat und Röstkartoffel auskommt und die Extrawurst ohne Semmel und Gurkerl…

 

Saures Rindfleisch mit Käferbohnen

Wer es klassisch mag, schneidet das Rindfleisch in möglichst dünne Scheiben und richtet es mit roten Zwiebelringen auf Tellern an. Mit Salz, Pfeffer, Apfelessig und Kürbiskernöl abmachen und mit ein paar Scheiben frischem Bauernbrot servieren – fertig! Sehr fein  macht sich auch eine
Ergänzung mit einer Hand voll gekochter Käferbohnen. Diese kann man – entweder mittig auf dem Teller platziert oder über das Fleisch verteilt – einfach mit marinieren.

 

Extrawurst – der Alleskönner

Auch die Extrawurst kann mehr, als sich in eine resche Semmel stecken und mit einem Essiggurkerl zur klassischen Jause verpacken zu lassen. Als „saure Wurst“ mit ein paar Zwiebelringen und einigen Kirschparadeisern garniert und mit Essig und Olivenöl abgemacht wird sie zum leichten Hauptgericht für heiße Tage.

In Streifen geschnitten, mit reschen Paprikastücken, fein geschnittenen Essiggurkerln und – je nach Geschmack – einigen Käsestreifen wird aus dem Alleskönner ein herrlicher Wurstsalat, der sich auch perfekt als Jause für den Ausflug zum Badesee eignet.

 

Sulz selber machen

Die dritte im Bunde der klassischen kalten Fleischgerichte aus Österreich ist das saure Sulz. Kauft man es beim Fleischer seines Vertrauens bereits fertig, ist die Zubereitung keine Hexerei mehr (siehe oben). Es lässt sich sowohl mit Olivenöl als auch mit Kernöl abmachen und durch ein in Scheiben geschnittenes hartes Ei ergänzen.

Wer sein Sulz lieber selbst herstellen möchte, findet auf GuteKueche.at ein Rezept für ein klassisches steirisches Sulz.

 

Über die Grenzen hinaus

Auch unsere liebsten Urlaubsdestinationen locken mit einer Vielzahl an Gerichten aus der „kalten Küche“. Wir haben für Sie einige Rezepte zusammengetragen, die wir Ihnen in unserem nächsten Beitrag vorstellen.