Meal Prep: Kreative Snacks für den Büro-Alltag

Meal-Prep Symbolfoto

Langsam geht die Urlaubszeit zu Ende und der Büroalltag holt uns wieder ein. Auch wenn man vielleicht das eine oder andere Kilogramm als Souvenir mit nach Hause gebracht hat –ohne Essen übersteht man einen ganzen Arbeitstag nicht. Darum verraten wir hier, wie man mit ein wenig Vorbereitung, auch Meal Prep genannt, schmackhafte kleine Mahlzeiten fürs Büro zaubert.

 

Um nach dem herrlichen Essen im Urlaub nicht gleich wieder in die „Weckerl-Falle“ zu tappen, ist der Aufwand gar nicht so groß, wie manche glauben. Für alle, die sich ein wenig Zeit nehmen möchten, ein Büro-Essen vorzubereiten das nicht nur gut schmeckt, sondern auch gesünder ist und lange satt macht – ohne einen Energieabfall zu bewirken, haben wir hier zwei Vorschläge für „Bausatz-Trends“ mit denen der tägliche Mittags-Snack nie langweilig wird. Man spricht dabei auch von „Meal Prep“ – vorbereitetes Essen.

 

Ideal für Meal Prep: Bowls – der Trend aus den USA

Als Bowl werden Gerichte bezeichnet, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen – für den Transport ins Büro kann das natürlich auch ein Rex-Glas sein. Sie bestehen meist aus fünf Basics – nämlich Getreide, Proteinen, Gemüse, Salat und einem Dressing. Dabei steht neben dem Gesundheitsaspekt vor allem die schnelle und einfache Zubereitung im Mittelpunkt. Zum Beispiel,  wenn man anstelle von Reis oder Pasta, Reisnudeln oder Couscous verwendet – beides ist innerhalb von Minuten fertig! Auch Reste vom Sonntagsbraten, gekochten Rindfleisch oder Brathuhn lassen sich bestens verwerten. Hat man das Prinzip der Bowl erstmal verinnerlicht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für alle, die gerne mal über den Tellerrand hinaus blicken – hier ein Rezept aus  der Vietnamküche.

 

Wraps – nicht nur in Mexico beliebt

Die ursprünglich aus der Tex-Mex-Küche stammenden Wraps haben längst auch bei uns Fuß gefasst und werden vielerorts fix und fertig angeboten. Wer lieber auf Selbstgemachtes setzt, findet hier ein Rezept für Tortillas aus Dinkelmehl, welche als Hülle für verschiedenste Füllungen dienen. Die Füllung besteht meist aus drei Komponenten: Gemüse oder Salat, Fleisch oder Fisch und einer pikanten Sauce. Das Ganze wird zu einer Rolle gewickelt, woher auch der Name dieses Snacks stammt – ‚to wrap‘ Englisch für ‚wickeln‘ oder ‚einhüllen‘. Ein paar Anregungen für Füllungen haben wir hier für Sie aufgelistet:

  • Fleisch: Hühnerstreifen, Roastbeef, Schinken, Faschiertes, Speck oder Reste vom Braten
  • Fisch: geräucherter Lachs oder Forelle, Thunfisch oder Garnelen
  • Vegetarische Alternative: Tofu, Seitan oder Falafel-Bällchen
  • Salat: Rucola oder Kopfsalat der Saison
  • Gemüse-Sticks: Paprika, Gurke, Stangensellerie, Karotten, Avocado
  • Käse: Mozzarella, Gouda, Bergkäse, Frischkäse, Feta
  • KräuterBasilikum, Petersilie, Schnittlauch, Kren, Kresse oder Sprossen
  • Sauce: Joghurtsauce, selbstgemachte Salsa-Sauce auf Tomatenbasis, Honig-Senf-Sauce zum Lachs, ein fruchtiges Chutney oder auch mal Pesto

 

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf – wir wünschen Gutes Gelingen!