Messerkunde Teil 3: Wie pflegt man das Schneidwerkzeug?

Mit der richtigen Pflege verlängert man die Lebensdauer seiner Messer. Foto: pixabay

Die richtige Pflege ist das Um und Auf für eine lange Lebensdauer seiner Schneidwerkzeuge. So hat man viele Jahre Freude an seinen Messern, womit sich auch die Anschaffung etwas teurerer Modelle lohnt. Der Aufwand ist nicht allzu groß – das Ergebnis dauerhaft scharfer und hygienisch einwandfreier Messer ist die Mühe aber jedenfalls Wert.

Die folgenden Punkte sollte man dabei beachten:

 

  • Messer keinesfalls in den Geschirrspüler gegeben
    Im Geschirrspüler wird die Schneide stumpf, der Griff kann sich verformen und Zwischenräume freilegen, die zu einem hygienischen Problem werden.

    Besser: Messer per Hand abwaschen, mit mildem Spülmittel und einem weichen Schwammtuch. Wenn man sie gleich nach dem Gebrauch abspült, können auch säurehaltige Lebensmittel der Klinge nichts anhaben.

 

  • Messer nicht in der Bestecklade aufbewahren
    Durch gegenseitiges Aneinanderschlagen der Schneiden in der Bestecklade können Messer stumpf werden. Außerdem besteht erhöhte Verletzungsgefahr bei herausnehmen eines Messers.

    Besser: Messer in einem Messerblock oder auf der Magnetleiste aufbewahren. Das schont die Klinge und man hat sie schnell zur Hand.

 

  • Messer richtig schärfen
    Man sollte seine Messer in etwa alle 1 bis 2 Wochen schärfen. Dafür kann man sowohl einen Wetzstahl, als auch einen Wetzstein verwenden. Die Handhabung unterscheidet sich leicht, in jedem Fall ist jedoch auf die Einhaltung des richtigen Winkels beim Wetzen zu achten – bei europäischen Messern beträgt dieser Winkel 15°, bei japanischen 10°.

 

Wer sich also nicht ins eigene Fleisch schneiden will, sollte beim Messerkauf auf Qualität achten, das richtige Messer für den jeweiligen Einsatz parat haben und auf gute Pflege achten. Denn mit einem guten, gepflegten Schneidwerkzeug macht das Kochen doppelt Spaß.