Roastbeef: Der Weihnachtsbraten für Feinschmecker

Roastbeef, rosa gebraten, aufgeschnitten auf einem Holzbrett, garniert.
Roastbeef - der perfekte Weihnachtsbraten. Foto: shutterstock

Zu Weihnachten setzt man hierzulande stark auf Tradition. Über Generationen weitergegebene Abläufe und Rituale bestimmen in vielen Familien den Heiligen Abend. Diese Traditionen machen auch vor dem Weihnachtsessen nicht halt. All jenen, die heuer endgültig genug von Karpfen, Gans und Co. haben, empfehlen wir ein Roastbeef – als erlesene Alternative. Wir verraten welches Fleisch für Roastbeef am besten geeignet ist und wie Sie es perfekt zubereiten.

 

In seinem Ursprungsland England hat das Roastbeef bereits langjährige Tradition als Sunday Roast – also Sonntags- bzw. Feiertagsbraten. Man schob es am Sonntag vor dem Kirchgang in den Ofen und wenn man heimkam, war das Essen fertig. Kein Wunder, dass man darauf sogar eine Hymne geschrieben hat! Perfekt also auch für alle, die am 24. Dezember gemeinsam mit ihren Kindern zum Krippenspiel gehen wollen, anstatt alleine zu Hause in der Küche zu stehen. Wer auch bei den Beilagen auf Vorbereitung setzt, hat auf der ganzen Linie gewonnen.

 

Auf das richtige Fleisch kommt es an

Welches Fleisch für Roastbeef soll ich kaufen? Das perfekte Stück Fleisch für ein Roastbeef befindet sich in der hinteren Rückenpartie des Rindes. In Österreich heißt es Beiried, andernorts auch Zwischenrippenstück. Für 6 Personen sollte man schon mit 1,5 kg rechnen – ein bisschen mehr schadet aber nie, da das kalte Roastbeef, dünn aufgeschnitten, jeden Feinschmecker erfreut.

 

Roastbeef: Würzen, anbraten und ab in den Ofen

Das geputzte Stück Fleisch wird zuerst auf allen Seiten gesalzen und in der Pfanne scharf angebraten. Dann die Oberseite mit Senf bestreichen, pfeffern und ab in den Ofen. Dieser sollte auf 100-120° C vorgeheizt sein. Nun gilt: Je langsamer das Fleisch gebraten wird, umso zarter und saftiger fällt das Ergebnis aus. Eine Tabelle gibt Orientierung, mit welcher Kerntemperatur man welche Garstufe erreicht.

 

Beilagen – von England bis Italien

Wer sich gerne einmal ein bisschen England in die eigenen 4 Wände holen möchte, findet hier ein Rezept für die klassische Beilag zu Roastbeef – nämlich den Yorkshire Pudding. Sehr gut passt auch ein Erdäpfelgratin. Er hat den Vorteil, dass man ihn sehr gut vorbereiten und gemeinsam mit dem Roastbeef im Rohr warm halten kann.

Wer eine leichtere Beilage bevorzugt, dem sei eine mediterrane Gemüsepfanne empfohlen: Dazu brät man halbierte Schalotten kurz an und gibt diese dann gemeinsam mit groß gewürfelten Paradeisern, Oliven, ganzen Knoblauchzehen und Gewürzen ins Rohr. Gegen Ende der Garzeit noch Kräuter, wie Rosmarin oder Thymian, hinzufügen – so erhält man eine leichte Variante zum Erdäpfelgratin.

Natürlich würden auch Speckbohnen, Kohlsprossen oder ein buntes Wintergemüse gut passen – zum Warmhalten sind diese Beilagen aber weniger gut geeignet.

 

Hoffen, dass etwas vom Roastbeef übrig bleibt

Wer beim Fleischkauf etwas großzügiger war, hat vielleicht Glück und es bleibt ein Stück Roastbeef übrig. Dieses hält im Kühlschrank einige Tage und eignet sich perfekt zum kalt genießen. Ideale Ergänzung sind Weißbrot oder Toast und eine klassische Remouladensauce. Dieses Rezept nach Alfons Schuhbeck zollt der feiertäglichen Völlerei und kommt statt mit Mayonnaise mit Creme fraiche und Sauerrahm aus. Wer es nicht ganz so klassisch möchte, findet hier zwei weitere, etwas ausgefallenere Saucenvorschläge – und kreative Ideen zur „Resteverwertung“.

 

Und noch ein Tipp …

… gerade zur Weihnachtszeit: Bestellen Sie das Fleisch für Ihr Roastbeef bei der Fleischerei Ihres Vertrauens vor. Das spart Stress und evtl. Ärger und Sie bekommen die Qualität, die Sie sich für Ihr Festtagsessen wünschen.

 

Einen besinnlichen Advent und frohe Festtage wünschen herzlichst – Ihre steirischen Fleischermeister!