Vorkochen hat viele Vorteile

Vorkochen macht Sinn: Mit der richtigen Planung und Vorbereitung hat man unter der Woche weniger Stress. (c) pixabay
Vorkochen macht Sinn: Mit der richtigen Planung und Vorbereitung hat man unter der Woche weniger Stress. (c) pixabay

Der beste Rat ist der Vorrat – dieses Motto unserer Großelterngeneration gewinnt wieder an Bedeutung, wenn auch aus völlig anderem Grund.

Sorgte man früher aufgrund der unsicheren Versorgung für ausreichende Bevorratung, so ist es heute oft Zeitmangel, der uns auf fertiges Essen zurückgreifen lässt. Wer dabei keine Lust auf teures und qualitativ oft zweifelhaftes Convenience-Food hat, kocht selbst vor – und genießt die Vorteile!

Wer für eine ganze Woche oder wenigstens ein paar Tage vorkochen will, muss planen: Man setzt sich hin und überlegt sich einen Speiseplan für die kommende Woche – Input von Familienmitgliedern ist herzlich willkommen. Aus diesem Speiseplan lässt sich im Handumdrehen ein Einkaufszettel für den Wocheneinkauf erstellen. Wichtig bei einer solchen Planung: Bedenken, dass man etwa Faschiertes oder Huhn am Beginn der Woche verkochen muss, da es nicht so lange gelagert werden soll.

 Wocheneinkauf spart Zeit und Geld

Mit einem Einkaufszettel „bewaffnet“ spart man einerseits eine Menge Zeit, weil man beim Einkauf effizienter vorgeht und sich das (nahezu) tägliche Anfahren des Supermarktes und Anstellen an der Kassa erspart. Andererseits kauft man (nur) das ein, was man benötigt.

Weiterer Vorteil: Mit dem richtigen Plan sorgt man für frisches und gesundes Essen und tappt nicht in die Fast-Food-Falle, weil einen bereits der Hunger quält.

 Vorkochen entlastet

Einen halben Tag in der Woche fürs Kochen einzuplanen, kann in Summe viel Zeit gutmachen. Vorkochen ist einfach die effizienteste Art für mehrere Tage ein warmes Essen bereitzustellen. Denn während die Rindsuppe bereits auf dem Herd siedet, können in aller Ruhe die Zwiebel für das Gulasch geschnitten werden oder das Gemüse für das Chilli. Oft ist es ja nicht die Zeit für die Zubereitung, die fehlt, sondern es lässt sich einfach die Kochzeit im Tagesablauf nicht mehr unterbringen – wer abends nach dem Büro erst einkaufen muss und dann mit der Zubereitung einer (aufwändigeren) Suppe beginnt, kann diese nur schwer am selben Tag zum Abendessen servieren.

Gut geplant ist halb gewonnen

Wer bereits am Wochenende vorgekocht hat, spart sich das tägliche „Was koche ich heute?“ und freut sich mit wenigen Handgriffen – ein paar Erdäpfel, Reis oder Nudeln als Beilage sind schnell gekocht, auch ein knackiger Salat ist im Handumdrehen zubereitet – über ein schmackhaftes, wertvolles Essen, nach dem Motto „Da weiß man was man isst“.