1. Adventsonntag ist Bratwurstsonntag!

Schon seit Langem ist es in der Obersteiermark Brauch, am 1. Adventsonntag ein Bratwurst-Essen zu begehen. Auch in anderen Bundesländern hielt dieser Brauch mittlerweile Einzug. Doch nicht nur das traditionelle Festessen, auch die Bratwurst selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück.
In der vermeintlich ruhigen Weihnachtszeit geht’s oftmals stressig her: Geschenke besorgen, Einkäufe für das Familienfest erledigen und und und. Da kommt es doch allemal gelegen, wenn am 1. Adventsonntag das traditionelle Bratwurst-Essen ins Haus steht. Auch in der Steiermark erfreut sich der Brauch zunehmender Beliebtheit, wie Josef Moßhammer, Innungsmeister der Steirischen Fleischerinnung weiß.
Bratwurst – eine Wurst mit langer Geschichte
Viele länger als die Tradition des Bratwurstsonntags allerdings gibt es die Bratwurst selbst. Was aber kaum jemand weiß: Das erste überlieferte Bratwurstrezept stammt bereits aus dem 1. Jahrhundert vor Christus! Es entstammt dem ersten Römischen Kochbuch und so kann die Bratwurst mittlerweile auf eine beachtliche Geschichte zurückblicken. Um 14hundert hielt die Bratwurst auch im deutschsprachigen Raum Einzug. Heute ist sie in aus der heimischen Küche kaum mehr wegzudenken und in Thüringen hat man ihr sogar ein eigenes Museum gewidmet.
Jede Bratwurst ein Individuum
Und in dieser langen Zeit hat sich natürlich auch eine Fülle an Rezepten angesammelt, die jede Bratwurst zu einem Individuum machen. So hat es auch bei der Fleischerei Moßhammer viele Jahre und Kilometer Wurst gebraucht, bis aus dem Anfangsrezept die – von Stammkunden ebenso wie von Gelegenheitskäufern – geschätzte „Moßhammer-Bratwurst“ wurde. Aber natürlich hat jeder Mensch andere Vorlieben und damit ist es auch gut, dass jeder Fleischer sein individuelles Rezept für Bratwürste hat, um alle diese Vorlieben abzudecken.
Bratwurst selbst machen
Sollte man über einen so außergewöhnlichen Geschmack verfügen, dass man unter dem reichhaltigen Angebot seine Lieblingswurst nicht findet oder hat man ganz einfach Freude am Selbermachen, so werden da und dort auch Kurse zum Selberwursten angeboten. Fragen Sie einfach Ihren Fleischer – der kann Ihnen bestimmt weiterhelfen.
Doch egal ob gekauft oder selbst gemacht – wir wünschen Ihnen auf jeden Fall gutes Gelingen und einen schönen 1. Advent!
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Krapfen: Vielfalt von Marille bis Banane-Kardamom
Er ist rund, aus Germteig, wird gefüllt und mit Zucker bestreut: Die Rede ist natürlich vom Faschingskrapfen. Denn: Faschingszeit ist Krapfenzeit und deshalb ist das runde Germgebäck im Februar in aller Munde. Ob klassisch mit Marillenmarmelade oder ausgefallen und bunt.



