Die Fastenbreze – so einfach, so gut

Noch bis Ende März dauert die Fastenzeit an. In dieser Zeit bieten viele heimische Bäckereien traditionelle Fastenbrezen an. Ein Gebäck, das nur bis zum Karsamstag gereicht wird.
Woher die Fastenbreze ursprünglich stammt und wer dieses Rezept einst kreiert hat ist nicht klar deklariert – dass die Tradition aber tief in die Geschichte zurückgreift, darüber ist man sich einig.
Breze oder Beigl
Nicht nur in der Steiermark und im Lungau, auch in vielen Teilen Süd- und sogar Norddeutschlands ist die Tradition der Fastenbreze verbreitet und taucht hier und dort nicht nur in Form der klassischen Breze, sondern oft auch als „Beigl“, also als kreisförmiges Gebäck, auf.
Genuss vom Bäcker …
Doch egal woher die Fastenbreze stammt und in welcher Form sie auftritt, eines haben die Fastenbrezen allerorts gemeinsam: es handelt sich um ein einfaches Rezept, das im Groben aus Mehl, Wasser, Germ und etwas Salz besteht. Hier und da kommt auch Milch zum Einsatz, ein wenig Zucker oder Kümmel – aber damit hat es sich dann auch schon. Schließlich handelt es sich um eine Fastenspeise.
Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut am besten zu seiner Bäckerei ums Eck und fragt nach der Fastenbreze – ein einfacher, aber doch feiner Genuss.
…oder selbstgebacken
Für alle, die Lust aufs Selberbacken bekommen haben, hier ein ganz einfaches Rezept zum Ausprobieren.
Zutaten:
- 500 g glattes Weizenmehl von Ihrer steirischen Getreidemühle
- 290 g lauwarmes Wasser
- 10 g Salz
- 10 g Backmalz
- 20 g frische Germ
- Salz-Mehl-Mischung zum Bestreuen
Aus allen Zutaten einen Germteig zubereiten und anschließend eine halbe Stunde zugedeckt rasten lassen. Danach rund 70 g schwere Teigstücke abtrennen, zu Strängen rollen und daraus Kreise formen. Diese auf ein Backblech legen und nochmals gehen lassen. Sodann mit Wasser besprühen und ins auf 210° C vorgeheizte Backrohr (Heißluft) schieben und goldbraun backen. Nach dem Backen nochmals leicht mit Wasser bestreichen und mit der Mehl-Salz-Mischung bestreuen.
Wir wünschen noch eine gute Fastenzeit und guten Appetit beim Verkosten der einen oder anderen Fastenbreze.
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