Silvester: Schwein – einmal anders!

An Schwein kommt man zum Jahreswechsel nicht vorbei. Egal welches Menü am Silvesterabend auf dem Speiseplan steht. Zumindest ein (kleines) Stück Schweinsrüssel sollte in der Silvesternacht serviert bzw. verspeist werden, wenn man sein Glück für das Neue Jahr nicht „aufs Spiel setzen will“.
Das Schwein als Symbol für Wohlstand und Reichtum hat als Silvesteressen eine lange Tradition.
An erster Stelle steht hierbei für Kenner immernoch der Saurüssel bzw. Sauschädel. Auch Schweinshaxen gekocht oder gefüllt liegen nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern, wie z. B. Frankreich oder Italien, hoch im Kurs. Wer sich mit dem Verzehr von Rüsseln oder Haxen des lieben Borstenviehs nicht anfreunden kann, für den haben wir hier drei Alternativen zusammengestellt, mit denen auch sie zu ihrem mitternächtlichen Schwein kommen.
Der Schweinsbraten – empfiehlt sich nicht nur zu Silvester
Egal, ob als Klassiker mit rescher Kruste, wie in unserem Rezept von Innungsmeister Josef Moßhammer, oder als Rollbraten, ohne Schwarte, dafür mit feiner Fülle – ein Schweinsbraten lässt sich gut vorbereiten und ist auch für weniger geübte Köche eine bewältigbare Herausforderung. Ein weiterer Vorteil: Sollte man den Appetit der Gäste nach Mitternacht etwas überschätzt haben, finden sich für die Bratenreste – egal ob aufgewärmt, zu einem Gröstl verarbeitet oder einfach kalt genossen – auch tags darauf bestimmt noch dankbare Abnehmer.
Mitternachtssuppe einmal anders
In langen kalten Winternächten immer heiß begehrt – im wahrsten Sinne des Wortes: die Mitternachtssuppe. Wer gerne mal eine „schweinerne“ Alternative zur klassischen Gulaschsuppe, die ja traditionell mit Rindfleisch zubereitet wird, ausprobieren möchte, dem empfehlen wir dem Link zu folgen. Neben Faschiertem kommt das Schwein noch in Form von klein geschnittenen Cabanossi in die Suppe. Mit Bohnen und Paprika ergänzt und mit Rotwein verfeinert, ergibt dies eine pikant-deftige Abwechslung zu Altbewährtem.
Gebackene Glücksschweinchen – pikant
Wer lieber bäckt als kocht, für den haben wir hier ein Rezept für Glücksschweinchen. Süß sehen sie aber nur aus – gefüllt sind sie, ähnlich wie Schinkenkipferl, mit einer würzigen Schinkenfülle und bekommen so also auch ihr Schwein ab. Sie machen sich nicht nur am Mitternachtsbuffet gut, sie eignen sich auch hervorragend als köstliche Glücksbringer für die Gäste der Silvesterparty.
Gutes Gelingen, eine rauschende Silvesternacht und viel Schwein für 2019, wünschen
Ihre Steirischen Fleischermeister
Verkaufsstellen
5 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung
Etwa die Hälfte der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Österreich entsteht laut WWF direkt zu Hause. Denn in Österreichs Haushalten landen jährlich bis zu 521.000 Tonnen an genießbaren Lebensmitteln im Müll.
Lebensmittel richtig lagern
Auch in der kühleren Jahreszeit ist die richtige Lagerung von Lebensmitteln ausschlaggebend für ihre Haltbarkeit. Das gilt nicht nur für Fleisch – auch Mehle, Öle oder Brot halten deutlich länger, wenn man sie richtig lagert.
1. Adventsonntag ist Bratwurstsonntag!
Schon seit Langem ist es in der Obersteiermark Brauch, am 1. Adventsonntag ein Bratwurst-Essen zu begehen. Auch in anderen Bundesländern hielt dieser Brauch mittlerweile Einzug. Doch nicht nur das traditionelle Festessen, auch die Bratwurst selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück.



